Sonntag, 1. Mai 2016

Der Mai ist gekommen





Der Mai ist gekommen


Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus.
Da bleibe, wer Lust hat, mit Sorgen zu Haus.
Wie die Wolken wandern am himmlischen Zelt,
So steht auch mir der Sinn in die weite, weite Welt.

Herr Vater, Frau Mutter, daß Gott euch behüt'!
Wer weiß, wo in der Ferne mein Glück mir noch blüht.
Es gibt so manche Straße, da nimmer ich marschiert;
Es gibt so manchen Wein, den ich nimmer noch probiert.

Frisch auf drum, frisch auf im hellen Sonnenstrahl,
Wohl über die Berge, wohl durch das tiefe Tal!
Die Quellen erklingen, die Bäume rauschen all -
Mein Herz ist wie'ne Lerche und stimmet ein mit Schall.

Und abends im Städtchen, da kehr ich durstig ein:
Herr Wirt, mein Herr Wirt, eine Kanne blanken Wein!
Ergreife die Fiedel, du lustiger Spielmann du,
von meinem Schatz das Liedel das sing ich dazu.

Und find ich keine Herberg', so lieg' ich zur Nacht
wohl unter blauem Himmel, die Sterne halten Wacht.
im Winde die Linde, die rauscht mich ein gemach,
es küsset in der Früh' das Morgenrot mich wach.

O Wandern, o Wandern, Du freie Burschenlust!
Da wehet Gottes Odem so frisch in die Brust;
Da singet und jauchzet das Herz zum Himmelszelt:
Wie bist du doch so schön, o du weite, weite Welt!


Text: Emanuel Geibel 1841 - (1815–1884)
Melodie: Justus Wilhelm Lyra 1843 - (1822–1882)



Montag, 18. April 2016

Loslassen




Loslassen

Irgendwann bist du an einem Punkt wo du begreifst ,

das du nicht mehr zu kämpfen brauchst,

weil es dich nicht weiter bringt.


Du begreifst das du nichts mehr tun kannst.....
musst.

Du kannst nichts erzwingen....

wenn du das begreifst, 

fällt erst alles in sich zusammen und dann ist Stille...

und dann....wird plötzlich alles Leicht und Leer in dir.

Du fängst an loszulassen ,woran du dich geklammert hast, an Hoffnungen,Menschen oder Dinge aus deiner Vergangenheit die du so nicht akzeptieren wolltest....konntest.

Du begreifst das du all Das nicht mehr ändern kannst,

egal wie sehr du daran glaubst,

egal wie sehr du es dir wünscht.

Egal wie sehr du dagegen kämpfst.

Egal wie weh es tut.

Was geschehen soll ,das geschieht.

Was gehen will, das geht.

Was bei dir sein will, das bleibt oder kommt aus freiem Willen zu dir zurück.

Irgendwann sind die Schmerzen und die Angst loszulassen vorbei.
Dann befreist du dich allmählich auch von Ängsten,Schuldgefühlen und Zwängen.Von alldem was DICH festhält.

Und du gehst deinen Weg... packst deinen Koffer mit dem was übrig blieb.
Ein Koffer voller Erfahrungen,Erkenntnisse und Erinnerungen.

Dein Weg liegt vor Dir,
du siehst ihn noch nicht,aber du fühlst, es ist soweit,

du beginnst wieder ...mit dem ersten Schritt!

© Manuela Kuschel




Sonntag, 17. April 2016

In jedem von uns steckt eine Geschichte.





In jedem von uns steckt eine Geschichte.

Deswegen kann man das Denken,
Handeln, Fühlen und das Verhalten
einer Person erst dann verstehen,
wenn man seine Geschichte kennt.

Du kannst ja auch nicht erst ab
der Hälfte beginnen ein Buch zu lesen,
dann verstehst du es auch nicht.
Aber eigentlich noch nicht einmal dann...

Du glaubst dass du sie verstehst,
aber erst wenn du selbst
Teil dieser Situation bist
und die gleich Gefühle hast
beginnst du langsam zu verstehen
 wieso die anderen Person
so sehr kämpft und dafür leidet...

(Autor unbekannt)

Samstag, 16. April 2016

Der Unterschied zwischen Himmel und Hölle



Der Unterschied zwischen Himmel und Hölle



Ein Rabbi kommt zu Gott.
"Herr, ich möchte die Hölle sehen und auch den Himmel."
"Nimm Elia als Führer", spricht der Herr, "er wird dir beides zeigen."
Der Prophet nimmt den Rabbi bei der Hand. Er führt ihn in einen großen Raum. Ringsum stehen und sitzen Menschen mit langen Löffeln. In der Mitte, auf einem Feuer kochend, ein Topf mit einem ganz köstlichen Gericht. Alle schöpfen eifrig mit ihren langen Löffeln aus dem großen Topf. Aber die Menschen sehen ganz mager aus, blass und elend...
Kein Wunder: Ihre Löffel sind viel zu lang. Sie können sie nicht zum Munde führen. Das herrliche Essen können sie nicht genießen.
Die beiden gehen hinaus: "Welch seltsamer Raum war das?" fragt der Rabbi verwundert den Propheten. "Die Hölle", lautet die kurze, knappe Antwort.
Etwas später betreten sie einen zweiten Raum. Alles genau so wie beim ersten. Ringsum stehen und sitzen Menschen mit langen Löffeln. In der Mitte, auf einem Feuer kochend, ein Topf mit einem ganz köstlichen Gericht. Alle schöpfen eifrig mit ihren langen Löffeln aus dem großen Topf. Aber - ein Unterschied zu dem ersten Raum: Diese Menschen sehen völlig gesund aus, gut genährt und sehr, sehr glücklich.
"Wie kommt denn das?" - Der Rabbi schaut noch einmal ganz genau hin. Da sieht er den Grund: Diese Menschen schieben sich die Löffel lächelnd gegenseitig in den Mund. Sie geben einander liebevoll zu essen. Da weiß der Rabbi, wo er ist.

(Quelle unbekannt)

Donnerstag, 7. April 2016

Versuche nun, auf folgende Fragen zu antworten:


 Versuche nun, auf folgende Fragen zu antworten:
1. Nenne 5 der reichsten Menschen der Welt.
2. Nenne 5 der letzten Miss World.
3. Nenne 5 der letzten Nobelpreisträger.
4. Nenne 5 der letzten Oscar-Gewinner der besten Filmrolle.

Das hast Du nicht so richtig hingekriegt?
Mach Dir keinen Kopf niemand wird sich daran erinnern.

Beifall verhallt! Preise verstauben!
Die Sieger werden vergessen.

Beantworte nun die folgenden Fragen:
1. Nenne 3 Lehrer, die Deinen Bildungsweg beeinflussten.
2. Nenne 3 Freunde, die Dir halfen, als es Dir schlecht ging...
3. Nenne einige Menschen, die in Dir besondere Empfindungen hervorriefen...
4. Nenne 5 Personen, mit denen Du gerne Deine Zeit verbringen würdest.

Das ist leichter, nicht wahr?
Es sind Menschen, die Dir in Deinem Leben etwas bedeuten und nicht im Rating der Besten figurieren, nicht die, mit dem meisten Geld, nicht die großen Gewinner... sondern die, die Dich lieben, sich um Dich sorgen, die zu Dir halten, auch in schlechten Zeiten.

Denk mal nach darüber.
Das Leben ist sehr kurz!

In welcher Tabelle stehst Du denn eigentlich? Keine Ahnung? 



Mittwoch, 6. April 2016

Meinungsänderung...


Meinungsänderung


Ein Kriegsschiff befand sich auf offener See.

Die See war unruhig und Nebelschwaden erschwerten die Sicht.
Kurz nach Anbruch der Dunkelheit meldete der Ausguck: "Licht Steuerbord voraus!"
"Bleibt es stehen, oder bewegt es sich achteraus?" fragte der Kapitän.
Der Ausguck antwortete: "Es bleibt, Kapitän."
Das Schiff befand sich also auf einem gefährlichen Kollisionskurs mit dem anderen Schiff.


Da rief der Kapitän dem Signalgast zu: "Schicken Sie dem Schiff ein Signal: Wir sind auf Kollisionskurs, empfehlen 20 Grad Kursänderung."
Zurück kam das Signal: "Empfehlen Ihnen, den Kurs um 20 Grad zu ändern."
Der Kapitän sagte: "Melden Sie: Ich bin ein Kapitän, Kurs um 20 Grad ändern."
"Ich bin ein Unteroffizier," lautete die Antwort. "Sie sollten Ihren Kurs besser um 20 Grad ändern."
Inzwischen war der Kapitän ziemlich wütend. Er schimpfte: "Signalisieren Sie, dass ich ein Kriegsschiff bin. Er soll den Kurs um 20 Grad ändern."

Prompt wurde eine Antwort zurückgeblinkt: "Ich bin ein Leuchtturm."

Das Kriegsschiff änderte den Kurs.


Dienstag, 5. April 2016

Chancen im Leben aus seinen Fehlern zu lernen




Hier eine Geschichte von Dostojewskij über
Chancen im Leben aus seinen Fehlern zu lernen:


Es lebte einmal eine alte Frau, die war sehr, sehr böse und starb. Diese Alte hatte in ihrem Leben keine einzige gute Tat vollbracht. Da kamen dann die Teufel, packten sie und warfen sie in den Feuersee.

Ihr Schutzengel stand da und sann: Kann ich mich denn keiner einzigen guten Tat von ihr erinnern, um sie Gott mitzuteilen? Da fiel ihm etwas ein und er sagte zu Gott: "Sie hat einmal in ihrem Gemüsegärtchen ein Zwiebelchen herausgerissen und es einer Bettlerin geschenkt." Und Gott antwortete ihm: "Dann nimm halt dieses Zwiebelchen und halte es ihr hin in den See, so dass sie es ergreifen kann, und wenn du sie daran aus dem See ziehen kannst, so möge sie ins Paradies eingehen. Wenn aber das Pflänzchen zerreißt, soll sie bleiben, wo sie ist.



Der Engel lief rasch zu der Frau und hielt ihr das Zwiebelchen hin: "Hier, fass an, wir wollen sehen, ob ich dich herausziehen kann!" Und er begann vorsichtig zu ziehen und hatte sie beinah schon herausgezo-gen. Aber da merkten es die anderen Sünder im See, und wie sie das sahen, klammerten sie sich alle an sie, damit man auch sie mit ihr zusammen herauszöge.

Aber die Frau war noch immer böse, sehr böse und stieß sie mit den Füßen zurück und schrie dabei: "Nur mich allein soll man herausziehen und nicht euch, es ist nämlich mein Zwiebelchen und nicht eures!" Kaum hatte sie das gesagt, da riss das Pflänzchen entzwei. Die Frau fiel in den Feuersee zurück und schmort dort noch heute.