Mittwoch, 15. Juli 2015

Taxi nach Remagen


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Kommt ein Mann Samstag Nachmittag in Bonn am Hauptbahnhof an und will sich ein Taxi nehmen. Er geht zum Taxistand und fragt den Taxifahrer, wieviel eine Fahrt nach Remagen kostet.
"50 Mark", sagt der Taxifahrer.
Sagt der Mann, "ich hab aber nur 40 Mark, kannst Du mich trotzdem nach Remagen fahren?" "Nee, sagt der Taxifahrer, die Fahrt nach Remagen kostet 50 Mark."
"Na gut", sagt der Mann, "dann fahr mich eben so weit, wie die 40 Mark reichen".
Der Taxifahrer fährt los bis Oberwinter (für Ortsunkundige: kurz vor Remagen) und sagt, "Sorry, die 40 Mark sind jetzt alle, raus." Sagt der Mann, "Guck mal, es regnet und es sind doch nur noch ein paar Kilometer bis Remagen, kannst Du nicht einfach ne Ausnahme machen?" "Nee, raus!"
Eine Woche später, wieder Bonner Hauptbahnhof. Wieder kommt der Mann an und braucht ein Taxi. Diesmal stehen 8 Taxis am Taxistand und im letzten sitzt der Taxifahrer von letzter Woche. Der Mann geht zum 1. Taxi und fragt: "Was kostet die Fahrt nach Remagen?"
"50 Mark."
"Okay, hier hast Du 100 Mark. 50 Mark, wenn Du mich nach Remagen fährst und 50 Mark, wenn Du mir einen bläst."
Der Taxifahrer wird rot und brüllt "Mach bloß, daß Du davonkommst, Du Schwein."
Der Mann geht zum zweiten Taxi, und fragt wieder das gleiche. "Was kostet die Fahrt nach Remagen?"
"50 Mark."
"Okay, hier hast Du 100 Mark. 50 Mark, wenn Du mich nach Remagen fährst und 50 Mark, wenn Du mir einen bläst."
Der Taxifahrer reagiert genau wie der erste. So geht das die ganze Reihe durch, bis der Mann zum letzten Taxifahrer kommt (dem von letzter Woche). Wieder: "Was kostet die Fahrt nach Remagen?"
"50 Mark, weißt Du doch noch von letzter Woche."
"Gut", sagt der Mann, "hier hast Du 100 Mark. 50 Mark, wenn Du mich nach Remagen fährst und 50 Mark, wenn Du jetzt im Vorbeifahren allen Kollegen zuwinkst."

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Dienstag, 14. Juli 2015

Überlass es der Zeit







Überlass es der Zeit

Erscheint Dir etwas unerhört
Bist Du tiefsten Herzens empört,
Bäume nicht auf, versuchs nicht im Streit,
Berühr es nicht , überlass es der Zeit.

Am ersten Tage wirst Du feige Dich schelten,
Am zweiten lässt Du Dein Schweigen schon gelten.
Am dritten hast Du`s überwunden
Alles ist wichtig nur auf Stunden,
Ärger ist Zehrer und Lebensvergifter,
Zeit ist Balsam und Friedensstifter

                                                                   Theodor Fontane (1819-1898)




Montag, 13. Juli 2015

Dumm gelaufen

Dumm gelaufen


Es war einmal ein Schäfer, der seine Schafherde am Rande einer verlassenen Straße hütete.


Plötzlich brauste ein nagelneuer Porsche Boxter heran und hielt neben Ihm mit quietschenden Reifen. Der Fahrer, ein junger, sehr adretter Mann mit Boss Anzug, Cerrutti Schuhen, Ray-Ban Sonnenbrille und einer YSL Krawatte stieg aus dem Auto aus und fragt den Schäfer: "Wenn ich herausfinde wieviel Schafe sie haben, bekomme ich dann eines?"

Der Schäfer sieht den jungen Mann an, dann seine grasende Schafherde und antwortet: "Gut, wenn Sie das können, dann bekommen Sie ein Schaf"



Der junge Mann parkt das Auto, verbindet sein Notebook mit seinem Handy, surft im Internet die NASA-Homepage an, scannt die Umgebung mit seinem GPS-System, öffnet eine Datenbank und 60 Exel-Sheets mit diversen Makros und druckt mit seinem high-tech-mini-printer eine 150 seitige Auswertung mit Farbbildern und Grafiken aus. Dann wendet er sich dem Schäfer zu und sagt: "Sie haben genau 1586 Schafe in Ihrer Herde."

Der Schäfer antwortet: "Das ist richtig, Sie können sich ein Schaf nehmen."

Der junge Mann nimmt sich ein Schaf und setzt es in seinen Porsche.

Der Schäfer wendet sich nun an den jungen Mann und fragt: "Wenn ich Ihren Beruf errate, bekomme ich dann mein Schaf zurück?"

Der junge Mann antwortet: "Ja, warum nicht. Mal was anderes."

Der Schäfer sieht dem Mann tief in die Augen und sagt Ihm: "Sie sind ein Unternehmensberater." 

"Wie konnten Sie das wissen?" fragt ihn der junge Mann sichtlich verblüfft.

"Sehr einfach", antwortet da der Schäfer: "Erstens sind Sie hier erschienen, ohne daß ich Sie angerufen habe. Zweitens haben Sie etwas erzählt was ich sowieso schon wußte und mir dafür etwas in Rechnung gestellt und Drittens wissen Sie überhaupt nicht was ich hier mache, sonst hätten Sie nicht meinen Hund eingepackt."


Sonntag, 12. Juli 2015

Zu viele Gedanken...




Zu viele Gedanken schwirren im Kopf herum,
Gedanken an Menschen...
Wie schnell vergeht die Zeit
und wie wenig ist dann von dem gesagt ,was man sagen wollte.
Die Zeit ist vergänglich
doch der Moment lebt ewig im Herzen weiter.
Hast du schon mal zugesehen
wie ein Regentropfen in eine Pfütze fällt?
Warst du schon mal so einsam ,das Du im Regen gestanden hast,
einfach nur deshalb, weil du Dich zu Hause so allein fühlst?

Wenn du eine Weile stehst dann merkst du nicht mehr,
ob es Tränen oder Regentropfen sind, die übers Gesicht laufen.

Nun, wie man es auch immer sieht,
wer sich den schönsten Moment im Herzen bewahrt,
der hat einen Ort zu dem er gehen kann,
wenn man mal Ruhe sucht.

(Autor unbekannt)




Samstag, 11. Juli 2015

Vater unser, der du bist im Himmel...

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Vater unser, der du bist im Himmel...

"Vater unser, der du bist im Himmel..."
"Ja?"
"Unterbricht mich nicht, ich bete."
"Aber du hast mich doch angesprochen!"
"Ich dich angesprochen?Äh... nein, eigentlich nicht.
Das beten wir eben so:Vater unser, der du bist im Himmel."
"Da, schon wieder!
Du rufst mich an,um ein Gespräch zu beginnen, oder?
Also, worum geht's"
"Geheiligt werde dein Name..."
"Meinst du das ernst?"
"Was soll ich ernst meinen?"
"Ob du meinen Namen wirklich heiligen willst.Was bedeutet das denn?"
"Es bedeutet... es bedeutet...meine Güte, ich weiß nicht, was es bedeutet!
Woher soll ich das wissen?"
"Es heißt, daß du mich ehren willst,daß ich dir einzigartig wichtig bin,
daß dir mein Name wertvoll ist."
"Aha. Hm. Ja, das verstehe ich.
Dein Reich komme, dein Wille geschehe
wie im Himmel also auch auf Erden..."
"Tust du was dafür?"
"Daß dein Wille geschieht? Natürlich! Ich gehe regelmäßig zum Gottesdienst,ich zahle Gemeindebeitrag und Missionsopfer."
"Ich will mehr:
daß dein Leben in Ordnung kommt,
daß deine Angewohnheiten, mit denen du anderen auf die Nerven gehst, verschwinden;
daß du von anderen her und für andere denken lernst;
daß allen Menschen geholfen werde
und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen,
auch dein Vermieter und dein Chef.
Ich will, daß Kranke geheilt, Hungernde gespeist, Trauernde getröstet
und Gefangene befreit werden;
denn alles, was du diesen Leuten tust,tust du doch für mich."
"Warum hälst du das ausgerechnet mir vor?
Was meinst du, wie viele stinkreiche Heuchler in den Kirchen sitzen.
Schau die doch an!"
"Entschuldige!
Ich dachte, du betest wirklich darum,daß mein Herrschaftsbereich kommt
und mein Wille geschieht.
Das fängt nämlich ganz persönlich bei dem an,der darum bittet.
Erst wenn du dasselbe willst wie ich,kannst du ein Botschafter meines Reiches sein."
"Das leuchtet mir ein.Kann ich jetzt mal weiterbeten?
Unser tägliches Brot gib uns heute..."
"Du hast Übergewicht, Mann!
Deine Bitte beinhaltet die Verpflichtung,etwas dafür zu tun,daß die Millionen Hungernden dieser Welt ihr tägliches Brot bekommen."
"Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern..."
"Und Heinz?"
"Heinz? Jetzt fang auch noch von dem an!
Du weißt doch,daß er mich öffentlich blamiert hat,daß er mir jedesmal dermaßen arrogant gegenübertritt,daß ich schon wütend bin, bevor erseine herablassenden Bemerkungen äußert.Und das weiß er auch!
Er nimmt mich als Mitarbeiter nicht ernst,er tanzt mir auf dem Kopf herum, dieser Typ..."
"Ich weiß, ich weiß. Und dein Gebet?"
"Ich meinte es nicht so."
"Du bist wenigstens ehrlich.Macht dir das eigentlich Spaß,mit soviel Bitterkeit und Abneigung im Bauch herumzulaufen?"
"Es macht mich krank!"
"Ich will dich heilen.Vergib Heinz, und ich vergebe dir.
Dann ist Arroganz und Haß Heinz' Sünde und nicht deine.
Vielleicht verlierst du Geld;ganz sicher verlierst du ein Stück Image,
aber es wird dir Frieden ins Herz bringen."
"Hm. Ich weiß nicht,ob ich mich dazu überwinden kann."
"Ich helfe dir dabei."
"Und führe uns nicht in Versuchung,sondern erlöse uns von dem Bösen..."
"Nichts lieber als das!
Meide bitte Personen oder Situationen,durch die du versucht wirst."
"Wie meinst du das?"
"Du kennst doch deine schwachen Punkte. Unverbindlichkeit, Finanzverhalten, Sexualität, Aggression, Erziehung. Gib dem Versucher keine Chancen!"
"Ich glaube, dies ist das schwierigste Vaterunser, das ich je betete.
Aber es hat zum ersten Mal etwas mit meinem alltäglichen Leben zu tun."
"Schön! Wir kommen vorwärts. Bete ruhig zu Ende."
"Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen."
"Weißt du, was ich herrlich finde?
Wenn Menschen wie du anfangen, mich ernst zu nehmen, echt zu beten, mir nachzufolgenund dann das tun, was mein Wille ist;wenn sie merken, daß ihr Wirken für das Kommen meines Reiches sie letztlich selbst glücklich macht."

(Verfasser unbekannt)

Freitag, 10. Juli 2015

Die Zeit



Die Zeit

Die Zeit, was ist das, frage ich? 
Ist's ein Begriff, ein Wort?
Sie bringt Verdruss, Tränen und Glück,
verweilt und ist danach gleich fort.

Denn bin ich froh, beglückt, zufrieden,
dann ist sie kurz - zu kurz für mich.
Hat mich das Leid jedoch betroffen
verweilt sie lang - so fühle ich.

Man zählt die Stunden, die Minuten
man hofft und wartet, lohnt es sich?
Die Uhr des Lebens dreht sich weiter
und manches Mal merkst du es nicht.

Drum nimm dir Zeit, genieße den Tag
die Hast bringt dir keinen Gewinn.
Schon manches Glück am Wege lag -
der Eilige sieht gar nicht hin.

(Autor unbekannt)


Donnerstag, 9. Juli 2015

Glück ist



Glück ist...

Glück ist gar nicht mal so selten, 
Glück wird überall beschert. 
Vieles kann als Glück uns gelten, 
was das Leben uns so lehrt. 

Glück ist jeder neue Morgen, 
Glück ist bunte Blumenpracht, 
Glück sind Tage ohne Sorgen, 
Glück ist, wenn man fröhlich lacht. 

Glück ist Regen, wenn es heiß ist, 
Glück ist Sonne nach dem Guß. 
Glück ist, wenn ein Kind ein Eis ißt, 
Glück ist auch ein lieber Gruß. 

Glück ist Wärme, wenn es kalt ist, 
Glück ist weißer Meeresstrand. 
Glück ist Ruhe, die im Wald ist, 
Glück ist eine Freundeshand. 

Glück ist eine stille Stunde, 
Glück ist auch ein gutes Buch. 
Glück ist eine frohe Runde, 
Glück ist freundlicher Besuch. 

Glück ist niemals ortsgebunden, 
Glück kennt keine Jahreszeit. 
Glück hat immer der gefunden, 
der sich seines Lebens freut. 

Liebe schenken, Freude geben, 
dankbar und zufrieden sein, 
ist das höchste Gut im Leben 
und schließt alles Schöne ein.

Unbekannt